Pro Helvetia fördert 11 neue Games!

Die Schweizer Gaming-Szene wächst weiter. In der neuesten Förderrunde greift die Kulturstiftung Pro Helvetia elf vielversprechenden heimischen Projekten finanziell unter die Arme. Wir werfen einen Blick auf die Highlights, die uns bald auf PC und Konsole erwarten könnten.

Pro Helvetia fördert 11 neue Games!

Gute Nachrichten für alle Fans von Games «Made in Switzerland»! Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Förderrunde für Game Design bekannt gegeben. Insgesamt dürfen sich elf aufstrebende Indie-Projekte über Werkbeiträge freuen. Diese Fördergelder fliessen in essenzielle Entwicklungsphasen wie die Vorproduktion, die Hauptproduktion oder den letzten Feinschliff in der Postproduktion.

Dass Schweizer Studios internationale Hits abliefern können, haben Spiele wie Farming Simulator (Giants Software) oder FAR: Lone Sails (Okomotive) längst bewiesen. Nun steht die nächste Generation in den Startlöchern.

Auf diese Spiele solltet ihr ein Auge werfen

Die Jury hatte bei den Einreichungen die Qual der Wahl, legte den Fokus aber ganz gezielt auf originelle Konzepte, künstlerische Qualität und natürlich das Potenzial, auch auf dem internationalen Markt bestehen zu können. Hier sind vier der spannendsten Titel aus dem aktuellen Förderprogramm, die ihr euch auf die Watchlist setzen solltet:

  • «Cannon Keep» (Brainflick): Taktik-Fans, aufgepasst! In diesem Action-Titel erwartet euch packende Festungs-Action gepaart mit strategischem Tiefgang, der ordentlich Köpfchen erfordert.
  • «Jester Chef: 1001 Nights of Hazardous Cookery» (Oneira Games): Ein absolutes Muss für alle, die es gerne chaotisch mögen (Overcooked lässt grüssen!). Ein humorvolles Koch-Adventure, das eure Multitasking-Fähigkeiten am virtuellen Herd bis aufs Äusserste testen wird.
  • «The Factory Must Fall» (Squared Games): Logistik-Liebhaber und Tüftler kommen bei diesem kniffligen Puzzle- und Strategiespiel voll auf ihre Kosten. Hier dreht sich alles um clevere Fabriksteuerung.
  • «Cybermarket» (Charlotte Dürig): Wer auf der Suche nach einem starken narrativen Erlebnis ist und einen einzigartigen, prägnanten visuellen Stil schätzt, sollte sich dieses Indie-Projekt unbedingt vormerken.

Mehr als nur Geld – Ein Sprungbrett in die Welt

Die Unterstützung durch Pro Helvetia ist für viele kleine Studios überlebenswichtig, um einen Prototypen überhaupt zur Marktreife zu bringen. Doch es geht um mehr als nur finanzielle Zuschüsse: Unter dem bekannten Label SwissGames erhalten die Entwicklerinnen und Entwickler die wertvolle Chance, ihre Werke auf grossen internationalen Messen (wie der Gamescom in Köln oder der GDC in San Francisco) zu präsentieren. So können wichtige Kontakte zu Publishern geknüpft werden, was den Weg auf grosse Plattformen wie Steam, PlayStation, Xbox oder die Nintendo Switch massiv erleichtert.